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Meldung vom 02. April 2025

Hochschule für Polizei und Verwaltung: Feierliche Grundsteinlegung

Mit einer feierlichen Grundsteinlegung am Funkenbergquartier in Herne läutete die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein‐Westfalen (HSPV NRW) zusammen mit dem Bauherren Hochtief PPP Solutions GmbH die heiße Bauphase für den neuen Zentralcampus der Hochschule ein.

In einer Zeitkapsel wurden zunächst verschiedene Gegenstände eingeschlossen, vom Grundgesetz über eine aktuelle Tageszeitung bis hin zu den Bauplänen und Steinen aus dem bisherigen Standort in Gelsenkirchen, die dann Oberpolier Wolfgang Schumann in den Grundstein einmauerte. Dabei wurden von den Beteiligten verschiedene Sprüche zu den traditionellen Hammerschlägen verlesen, die dem Bau ein gutes Gelingen und allen Beteiligten Sicherheit und Glück bringen sollen.

Ehrengast war NRW‐Innenminister Herbert Reul, der die Baustelle im Herner Zentrum persönlich inspizierte: „Hier entsteht einer der modernsten Hochschulkomplexe unseres Landes, der unserem Nachwuchs in Polizei und Verwaltung die besten Voraussetzungen zum Lernen, Forschen und Vernetzen bieten wird“, betonte der Minister. „Durch eine solche Lernumgebung profitieren nicht nur die Studierenden und Lehrenden, sondern am Ende wir alle, die wir auf gut ausgebildetes Personal in unseren Behörden angewiesen sind.“ Er bezeichnete den Neubau als das wohl derzeit größte Infrastrukturprojekt des Landes.

Auf einer Fläche von 31.750 Quadratmetern werden ab dem Studienjahr 2027 rund 4.500 Studierende der Polizei, der Kommunal‐ und Landesverwaltungen sowie der Rentenversicherung ihr duales Studium im Herzen von Herne absolvieren. Dazu entstehen ein Lehrgebäude mit 115 Kurs‐ und Schulungsräumen sowie ein Mehrzweckgebäude mit einer Mensa, einem großen Veranstaltungsraum und einer Bibliothek. In einem weiteren Gebäude wird außerdem die Zentralverwaltung der HSPV NRW künftig unterkommen.

„Zum ersten Mal in der fast 50‐jährigen Geschichte unserer Hochschule werden wir einen richtigen Campus‐Komplex haben, der sowohl Studierenden als auch Lehrenden und Mitarbeitenden einen Raum zum gemeinsamen Lernen und Arbeiten bietet “, betonte HSPV‐Präsident Martin Bornträger. „Ich freue mich sehr auf das, was hier entsteht. Es wird ein Meilenstein für unser Hochschulleben und ein Erfolgsfaktor für die zukünftige Entwicklung der Ausbildung sein.“

Durch die Ansiedlung der HSPV NRW wird die Stadt Herne zur neuesten Hochschulstadt in Nordrhein‐Westfalen. Auch die Stadt fiebert dem Lehrbetrieb deshalb entgegen. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie schnell sich dieser ehemalige ‚Lost Place‘ in eine geschäftige Baustelle verwandelt hat. Die neue Hochschule nimmt jetzt für jeden sichtbar Gestalt an“, sagte Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda. Die HSPV NRW setze den Startpunkt für eine umfassende Quartiersentwicklung in unmittelbarer Nähe zur Herner Innenstadt, wo ab 2028 mindestens eine weitere wissenschaftliche

Einrichtung ihren Platz haben werde. „Wir legen heute im wahrsten Wortsinne den Grundstein für die Entwicklung Hernes zu einer Wissenschaftsstadt “, betonte das Stadtoberhaupt.

Seit Mitte 2024 wird auf der Baustelle fleißig gebaut, sodass die neue Verbindungsstraße zum Gelände und das Parkhaus bereits Gestalt annehmen. Im Frühjahr 2027 soll der neue Zentralcampus fertiggestellt sein, sodass zum Studienbeginn am 1. September die ersten Studierenden den Campus mit Leben füllen können.

  • Es ist nicht zu übersehen: Die Baggerfahrer haben bereits einiges auf dem Gelände der HSPV bewegt. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • Freude bei Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda: Herne ist Hochschulstandort. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • Auch NRW-Innenminister Herbert Reul freut sich über die neuen Hörsäle und Verwaltungsgebäude in Herne. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • Grußworte gab es auch vom Regierungspräsidenten aus Arnsberg: Heinrich Böckelühr. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • Auch Hochschulpräsident Martin Bornträger freut sich auf den neuen Standort in Herne. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • Auch Sandra Arendt, Vorsitzende der Geschäftsleitung Infrastruktur Europa in der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH, griff zum Hammer. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne Es ist nicht zu übersehen: Die Baggerfahrer haben bereits einiges auf dem Gelände der HSPV bewegt. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne Ein imposanter Anblick Foto: Das Areal der neuen Hochschule. Thomas Schmidt/Stadt Herne Vier große Krähne sind aktuell auf dem Gelände im Einsatz. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne Auch Christine Frücht, Präsidentin des Polizeipräsidiums Bochum, war während der Grundsteinlegung natürlich vor Ort. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne Ein Tag für die Herner Geschichtsbücher: Grundsteinlegung am 1. April 2025. Freude bei Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda: Herne ist Hochschulstandort. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne Viele Gäste und Projektbeteiligte ließen sich die Grundsteinlegung nicht entgehen. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne Grundsteinlegung am 1. April 2025: Viele Ehrengäste folgten der Einladung. Thomas Schmidt/Stadt Herne Auch NRW-Innenminister Herbert Reul freut sich über die neuen Hörsäle und Verwaltungsgebäude in Herne. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne Grußworte gab es auch vom Regierungspräsidenten aus Arnsberg: Heinrich Böckelühr. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne OB Dr. Frank Dudda hatte ein weiteres Dokument für die Zeitkampsel im Gepäck. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda begrüßte die Gäste im Funkenbergquartier. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne Mit viel Präzision versenkte der Polier die Zeitkapsel. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne Mit vereinten Kräften wurde der Grundstein gelegt. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne Gab einen Überblick über den Baufortschritt: Bernd Holtwick, Geschäftsleitung der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda begrüßte die Gäste im Funkenbergquartier. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • Mit vereinten Kräften wurde der Grundstein gelegt. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
  • Auch Sandra Arendt griff von der Grundsteinlegung zum Hammer. Foto: Thomas Schmidt/Stadt Herne
Details der Meldungen
2017-04-26