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Meldung vom 31. März 2025

Mont-Cenis-Gesamtschule: Startschuss für Generalsanierung und Teilneubau

Mit einem feierlichen Spatenstich ist am Freitag, 28. März 2025, der Startschuss gefallen für die Generalsanierung und den Teilneubau der Mont-Cenis-Gesamtschule in Sodingen. Auf der bereits eingerichteten Baustelle im westlichen Teil des Grundstücks griffen unter anderem Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda, Schulleiterin Sylke Reimann-Pérez, Schuldezernent Andreas Merkendorf, Stadtkämmerer Marc Alexander Ulrich und Christian Keller, Geschäftsführer der Herner Schulmodernisierungsgesellschaft (HSM) zum Spaten.

„Wir packen bei der Schulinfrastruktur nach dem Neubau der Grundschule am Schloss jetzt das nächste Großprojekt an und sorgen dafür, dass die Mont-Cenis-Gesamtschule sich als moderner Schulstandort präsentieren wird. Solche Investitionen sind ein Schlüsselelement, um Familien nach Herne zu holen oder hier zu halten“, erklärte Dr. Frank Dudda.

Schulleiterin Sylke Reimann-Pérez freute sich über den Start der Baumaßnahme: „Der Spatenstich erfolgt und das ist ein besonderer Tag für unsere Schule. Er symbolisiert den Beginn einer neuen Ära. Der Neubau unterstreicht die Bedeutung von Bildung in unserer Stadt.“

Beim Neubau, der im westlichen Teil des derzeit unbebauten Grundstücks erstellt wird, bilden drei nahezu quadratische Baukörper ein rechteckiges Gebäude. Es wird im nördlichen und mittleren Teil drei Geschosse und im südlichen Teil zwei Geschosse haben. Das Dach wird begrünt und großflächig mit Photovoltaik-Elementen belegt, so dass wichtige Aspekte der Nachhaltigkeit und Energie-Effizienz berücksichtigt werden. Die Wärmeerzeugung erfolgt autark mit hocheffizienten Wärmepumpen. Diese werden mit der Photovoltaik kombiniert. Das Wärmekonzept wird so ausgeführt, dass eine Anbindung der anderen Gebäude in das neue Energiekonzept möglich ist.

„Wir gehen zudem ressourcenschonend vor, indem wir erhaltenswerte Bestandgebäude sanieren und nicht einfach abreißen. Verbunden mit den Neubauten wird so ein neuer Campus geschaffen, der die Aufenthaltsqualität auch durch mehr Grün wesentlich erhöht“, verdeutlicht Christian Keller, Geschäftsführer der HSM.

Der neue Erweiterungsbau beherbergt die Sekundarstufe eins, mit den Jahrgangsstufen fünf bis neun nebst Team-, Differenzierungs- und Aufenthaltsräumen. Außerdem sind hier Räume für die Verwaltung untergebracht. Dabei werden die fünf Jahrgänge in sogenannte Lernhäuser – oder auch „Lerncluster“ – um einen Innenhof organisiert. Diese befinden sich in den Nord- und Südbauteilen.

Der mittlere dreigeschossige Bau nimmt im Erdgeschoss neben dem Foyer den Informatikraum und einige Verwaltungsräume auf. In den zwei Obergeschossen befinden sich die Schulleitung mit Sekretariat, das Lehrerzimmer und weitere Verwaltungsräume.

Je Geschoss befindet sich noch eine barrierefreie sanitäre Anlage, sowie in den zwei Obergeschossen sanitäre Anlagen für die Mitarbeitenden und das Lehrerkollegium. Das Gebäude ist barrierefrei, die rollstuhlgerechte Zugänglichkeit der Geschosse wird über einen barrierefreien Aufzug gewährleistet.

Schuldezernent Andreas Merkendorf ordnet die Rolle des Neubaus in der Herner Schullandschaft ein: „So sehen die Schulen der Zukunft aus. Die Modernisierung der Mont-Cenis-Gesamtschule ist Teil unserer Gesamtstrategie, um in Herne mehr modernen Schulraum zu schaffen. So stärken wir die Schulinfrastruktur weiter.“

Der Umbau der Gesamtschule in einen modernen Bildungscampus ist zeitaufwendig und in verschiedene Bauabschnitte bis voraussichtlich zum Sommer 2029 unterteilt. Einige Gebäude wie die 50er- und 90er-Jahre-Bauten sowie die Aula mit dem sogenannten „Aquarium“ (ein mittelgroßer Veranstaltungsraum) bleiben erhalten, werden aber saniert und modernisiert. Das Bestandsgebäude aus den 70er-Jahren wird abgerissen und schafft Platz für ein neues, zentral gelegenes Außengelände mit viel Grün. Bei der Turnhalle steht eine Fassadensanierung an.

„Die umfassende Maßnahme dient auch dazu, den städtischen Immobilienbestand zu verjüngen. Das moderne Wärmekonzept wird weiter zu einer Reduzierung der CO2-Emmissionen führen, was uns einen wichtigen Schritt voranbringt auf dem Weg zur Klimaneutralität“, betont Stadtkämmerer Marc Alexander Ulrich, der auch für den Hochbau verantwortlich ist.

Die Kosten des Neubaus, der im Sommer 2026 fertiggestellt sein soll, betragen rund 22 Millionen Euro. Die Gesamtkosten am Standort liegen gemäß Beschlusslage bei 44 Millionen Euro. Die stark gestiegenen Baupreise in den letzten Jahren machen hier gegebenenfalls eine Anpassung erforderlich.

Details der Meldungen
2017-04-26