Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Herne

Der Ausschuss für Umweltschutz und der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung haben in ihren Sitzungen am 25. Januar 2012 und 21. Februar 2012 die Verwaltung beauftragt, Fördermittel für die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) einzuwerben.

In Folge dessen konnte nach Bewilligung der Fördermittel und anschließendem Ausschreibungsverfahren im August 2012 das mit der Erarbeitung von kommunalen Klimaschutzkonzepten erfahrene Ingenieurbüro GERTEC, Essen beauftragt werden.

Seitdem wurden durch das Büro im Rahmen einer umfangreichen Bestandsaufnahme die bisherigen klimarelevanten Aktivitäten aufgenommen und die bisherige CO2-Bilanz aus dem Jahr 2011 anhand neuerer Daten aktualisiert. Im Rahmen der Aktualisierung der Daten wurden neue spezifische lokale Daten in das Berechnungstool eingepflegt. Mit Hilfe dieser Daten konnte zudem die Datengrundlage für die Jahre 1990 bis 2011 von einer teilweise bundesweiten Datengrundlage auf eine lokal spezifische Datengrundlage präzisiert werden. Gesamtstädtisch wurden im Jahr 2011 laut der aktuellen CO2-Bilanz 1.101 Tausend Tonnen CO2 emittiert, dies entspricht einer Minderung um 188 Tausend Tonnen CO2 beziehungsweise circa 15 Prozent gegenüber dem Bezugsjahr 1990, in welchem 1.289 Tausend Tonnen CO2 emittiert wurden.

Auf der Grundlage zahlreicher Gespräche mit relevanten Akteuren und Institutionen sowie der Bürgerbeteiligung auf dem Herner Umwelttag und in Workshops wurden fünf Themenfelder und 39 Maßnahmen für eine mögliche CO2-Minderung identifiziert. Die fünf Themenfelder sind:

  • Infrastrukturelle Voraussetzungen
  • Die Stadt als Vorbild
  • Information und Beratungsaktivitäten
  • Energieeffiziente Energieversorgung und erneuerbare Energien
  • Mobilität

Der entwickelte Maßnahmenkatalog mit Vorschlägen für das zukünftige kommunale Engagement im Klimaschutz in der Stadt umfasst zum Teil "weiche" Maßnahmen, die mehr prozessualen Charakter haben und auf die mittelfristige Kooperation mit weiteren Akteuren in der Stadt ausgerichtet sind. Bei diesen Maßnahmen - sei es zum Beispiel zur Gründung von Kooperationsnetzwerken mit Handwerkern, zur allgemeinen und zielgruppenspezifischen Öffentlichkeitsarbeit oder bei der Vermittlung von unabhängigen Beratungsangeboten für Betriebe und private Haushalte - hat die Stadt Herne vor allem auf Initiierung, Koordination und Motivation ausgerichtete Aufgaben. Der Maßnahmenkatalog umfasst aber auch Maßnahmen im investiven Bereich. Diese Maßnahmen sind jedoch in Teilen nicht alleine durch die Stadt Herne zu tragen, sondern sollen in Zusammenarbeit mit Partnern umgesetzt werden.

Integriertes Klimaschutzkonzept Endbericht (im PDF-Format, 3,3 MByte)

Integriertes Klimaschutzkonzept Kurzfassung (im PDF-Format, 923 kByte)

Peter Weichmann-Jaeger
Telefon: 0 23 23 / 16 - 30 17
E-Mail: peter.weichmann-jaeger@herne.de

Stadt Herne
Fachbereich Umwelt und Stadtplanung
Abteilung Vorbereitende Bauleitplanung
Rathausstraße 6
44649 Herne
Service-Hotline: 0 23 23 / 16 - 16 18
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E-Mail: fb-umweltundstadtplanung@herne.de

Christoph Heidenreich
Telefon: 0 23 23 / 16 - 30 13
Telefax: 0 23 23 / 16 - 12 33 92 21
E-Mail: christoph.heidenreich@herne.de

Stadt Herne
Fachbereich Umwelt und Stadtplanung
Untere Abfallwirtschaftsbehörde
Friedrich-Ebert-Platz 5
Eingang über Freiligrathstraße 12, an der Pforte melden
44629 Herne
Service-Hotline: 0 23 23 / 16 - 16 18
Telefax: 0 23 23 / 16 - 12 33 92 53
E-Mail: fb-umweltundstadtplanung@herne.de

E-Mail: klimaschutzkonzept@herne.de

Gefördert durch:

aufgrund eines Beschlusses
des Deutschen Bundestages



Klimaschutzkonzept
Das Integrierte Klimaschutzkonzept für die Stadt Herne wird gefördert unter dem Kennzeichen FKZ 03KS3155 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit einer Zuwendung von 85 Prozent der förderfähigen Kosten.