Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittleres Ruhrgebiet

Als Kompetenzzentrum Frau und Beruf Mittleres Ruhrgebiet haben wir die Perspektiven von Frauen fest im Blick. Gemeinsam mit regionalen Akteuren aus Wirtschaft, Arbeitsmarkt oder auch Weiterbildung möchten wir zukünftig Kompetenzen bündeln, Transparenz herstellen und Projekte initiieren oder begleiten, die zu einer besseren Erwerbssituation und zur Stärkung der Frauen in der Region führen.

Noch nie waren Frauen und Mädchen so gut ausgebildet wie heute. Doch im Erwerbsleben müssen Sie immer noch Hürden überwinden - sei es bei der Berufswahl, beim Ein- oder Aufstieg, bei der Existenzgründung oder bei der Verknüpfung von Beruf und Familie. Genau hier setzt die Arbeit des Kompetenzzentrums Frau und Beruf im Mittleren Ruhrgebiet an. Die berufliche Chancengleichheit von Mädchen und Frauen in der Region zu verbessern, Barrieren abzubauen und eine gleichstellungsorientierte Strukturpolitik voranzutreiben - das ist das Ziel, das zukünftig von uns verfolgt wird.

Das Kompetenzzentrum hat sich zum Ziel gesetzt, die berufliche Chancengleichheit von Frauen, ihr existenzsicherndes Auskommen sowie ihre Aufstiegschancen nachhaltig zu verbessern.
Ausgangslage
Die Frauenerwerbsquote im Mittleren Ruhrgebiet beträgt 59,8 % und liegt damit unter dem Landesdurchschnitt. Von den erwerbstätigen Frauen arbeiten 34 % in Teilzeit, 16,8 % sind sogar nur geringfügig beschäftigt. Bei den Migrantinnen liegt die Erwerbstätigenquote mit 40 % ebenfalls weit unter dem Landesdurchschnitt. Der Anteil der Erwerbstätigen und nicht arbeitslos gemeldeten Frauen stellt mit 13 % das höchste ungenutzte Potential landesweit dar. Angesichts dieser Zahlen in der Region sehen wir unsere Schwerpunkte in folgenden Handlungsfeldern:

Beschäftigungsfähigkeit verbessern

  • Sensibilisierung und Unterstützung von Unternehmen, um für weibliche Fachkräfte attraktiv zu bleiben zum Beispiel durch den Ausbau betrieblicher Kinderbetreuung, durch Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Unterstützung bei der Entwicklung ihre Organisations- und Personalstrukturen

Integration in Berufsausbildung und Berufswahlorientierung

  • Begeisterung von mehr Mädchen für die MINT-Berufe
  • Erschließung zukunftsträchtiger Berufsfelder für junge Frauen zum Beispiel in der Gesundheitswirtschaft und in der Logistik Branche
  • Unterstützung von Migrantinnen beim Übergang von der Schule in Beruf/Studium

Erhöhung der Aufstiegschancen von Frauen und Stärkung von Führungsfrauen

  • Stärkung von Unternehmerinnen und Frauen in Führungspositionen
  • Austausch und Vernetzung von Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung

Erschließung der stillen Reserve

  • Erschließung von Wiedereinsteigerinnen als Potentiale zur Fachkräftesicherung
  • Sensibilisierung von Unternehmen für Potentiale von Alleinerziehenden

Für unsere Arbeit haben wir folgende Aufgaben und Dienstleistungsangebote definiert

  • Bündelung und Koordination unterschiedlicher Netzwerke und Kooperationen mit Akteurinnen und Akteuren aus Wirtschaft sowie Arbeitsmarkt- und Gleichstellungspolitik
  • Initiierung von Projekten
  • Konzeption und Begleitung von Fach- und Informationsveranstaltungen
  • Beratung und Vernetzung von Unternehmen und Einrichtungen
  • Erhebung und Auswertung spezifischer Daten zur Frauenerwerbstätigkeit
  • Veröffentlichung von Informationsbroschüren und Handreichungen zu unseren Arbeitsschwerpunkten

Ulrike Hammerich
Telefon: 0 23 23 / 16 - 35 82
Telefax: 0 23 23 / 16 12 33 - 92 58
E-Mail: ulrike.hammerich@herne.de

Carina Schwarz
Telefon: 0 23 23 / 16 - 31 74
E-Mail: carina.schwarz@herne.de

Gleichstellungsstelle
Berliner Platz 5
44623 Herne
E-Mail: gleichstellungsstelle@herne.de

Wirtschaftsförderung Bochum WiFö GmbH
Viktoriastraße 10
44787 Bochum
Service-Hotline: 02 34 / 6 10 63 - 1 86 und 02 34 / 6 10 63 - 1 87