Meldung vom 22. Januar 2018

Erste Bilanz zu Baumschäden durch „Friederike“

Die Stadt Herne kann eine erste vorsichtige Bilanz zu Baumschäden durch das Orkantief Friederike ziehen, das Herne am vergangenen Donnerstag, 18. Januar 2018, getroffen hat. Das Betreten der Wälder ist weiterhin untersagt.

Nach Rückmeldungen aus den Revieren des Fachbereichs Stadtgrün sind auf städtischen Flächen zum jetzigen Zeitpunkt rund 90 Bäume festgestellt worden, die entwurzelt oder so schwer geschädigt sind, dass sie entfernt werden müssen. Räumliche Schwerpunkte gibt es dabei nicht. Die Schäden verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet. Ein paar Beispiele für große Flächen, die besonders betroffen waren:

  • Schlosspark Strünkede: 13 Bäume
  • Waldfriedhof: 11 Bäume
  • Südfriedhof: 7 Bäume
  • Holthauser Friedhof: 7 Bäume
  • Sportpark Eickel: 5 Bäume
  • Gysenberg: 4 Bäume

Diese Zahlen sind vorläufig, da die Begehungen noch andauern, können weitere Bäume hinzukommen. Hinzu kommen entwurzelte oder irreparabel beschädigte Bäume auf Privatgrund.

Als Folge aus den Schäden, die Orkan „Friederike“ in den Wäldern hinterlassen hat, hat der Landesbetrieb Wald und Holz ein Betretungsverbot für die Wälder in Herne erlassen. Das Verbot gilt bis einschließlich Sonntag, 28. Januar 2018. Eine Verlängerung ist möglich. Nach wie vor geht von Bäumen, die durch den Sturm Schaden genommen haben, Gefahr für Leib und Leben aus.