Meldung vom 04. August 2017

Mehr Fördermittel für den Umbau der ehemaligen Schule am Hölkeskampring

Im Rahmen des Stadtumbauprojekts „Herne-Mitte baut um“ schafft die Stadt Herne aus dem Gebäude der ehemaligen Hauptschule am Hölkeskampring ein Jugendhilfezentrum. Dafür darf sich die Stadt über mehr Fördermittel freuen, als ursprünglich eingeplant waren.

Herne hatte für die Maßnahme einen Antrag auf Förderung der 4,8 Millionen Euro Investitionskosten aus dem Investitionspakt "Soziale Integration im Quartier 2017" gestellt. Das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hat nun die Liste mit 44 zur Förderung ausgewählten Maßnahmen veröffentlicht, darunter die am Hölkeskampring.

Die Stadt Herne erhält für den Umbau des Hauptschulgebäudes zum städtischen Jugendhilfezentrum nun 4,32 Millionen Euro. Das entspricht einer Förderung von 90 Prozent und 480.000 Euro mehr als ursprünglich eingeplant. Der Grund: Zunächst war die Maßnahme zur Förderung im regulären Bund-Länderprogramm Städtebauförderung mit einer Förderquote von 80 Prozent vorgesehen. Mit dieser erheblichen Summe wird Herne den höchsten Betrag aus dem Investitionspakt erhalten. „Das ist eine gute Nachricht für uns. Ich freue mich sehr über diese zusätzliche Unterstützung unseres Stadtumbauprojekts“, erklärt Stadtrat Karlheinz Friedrichs. Den Zuwendungsbescheid erwartet die Stadt im Herbst. Nach der EU-weiten Ausschreibung der zu erbringenden Bauleistungen ist die Bauphase von Herbst 2018 bis Frühjahr 2020 vorgesehen. Vier tragende Säulen bilden die Basis des Jugendhilfezentrums: eine Dienststelle der Jugendhilfe, eine Kinder- und Jugendfreizeitein-richtung, das Spielezentrum und Raum für Kooperationspartner und zivilgesellschaftliche Akteure.

Der Bund ist an dem Investitionspakt mit 46,1 Millionen Euro, das Land NRW mit 9,3 Millionen Euro und die Kommunen mit jeweils 10 Prozent Eigenanteil (insgesamt 6,1 Millionen Euro) beteiligt. 134 Kommunen und ein Kreis hatten bis Anfang Mai insgesamt 206 Anträge für Maß-nahmen mit einem Förderbedarf von 277,3 Millionen Euro gestellt. Das Programm war damit um das viereinhalbfache überzeichnet.