Meldung vom 28. Juli 2017

Neues Solardachkataster – auch für Herne - Eigenes Dach checken

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat mit Unterstützung der Kreise und kreisfreien Städte ein Solardachkataster für die gesamte Region aufgestellt. Durch dieses flächendeckende Angebot, kann für Herne und jede andere Stadt in der Metropole Ruhr schnell und unkompliziert ermittelt werden, welche Dächer für eine umweltfreundliche Stromproduktion in Frage kommen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Wohnungsgesellschaften oder Bürgerenergie-Genossenschaften im Ruhrgebiet können dieses Angebot unter www.solardachkataster.rvr.ruhr nutzen. Die Auswertung des Katasters durch den RVR hat ein großes Potenzial ergeben: Rund eine Millionen Gebäude sind für die Nutzung der Sonnenenergie geeignet, also fast jedes zweite Dach in der Metropole Ruhr. Wenn alle diese Flächen in Zukunft genutzt würden, könnte umgerechnet der Strombedarf von mehr als sieben Millionen Einwohnern gedeckt werden. Mehr als fünf Millionen Tonnen CO2 würden eingespart.

Dezernent: Klimaschutzziele erreichen

Karlheinz Friedrichs, Umweltdezernent der Stadt Herne: „In der Stadt Herne stehen etwa 65.000 Gebäude. Wenn wir es schaffen, einen Teil dieses Potenzials zu aktivieren, können wir einen erheblichen Teil unserer Klimaschutzziele erreichen. Gleichzeitig würden Handwerksunternehmen in diesem Bereich unterstützt.“ Die Stadt Herne wird das Solardachkataster auf ihrer Internetseite für den Raum Herne in Kürze einbinden und die Anwendung bei der nächsten Sitzung des Umweltausschusses präsentieren.Die Daten für das flächendeckende Solardachkataster stellen der RVR, das Geonetzwerk metropoleRuhr und das Land NRW auf Basis von Befliegungsdaten zur Verfügung. Weiterer Projektpartner ist die tetraeder.solar GmbH, Dortmund.