Meldung vom 11. Juli 2017

Herner Gesundheitskonferenz neu aufgelegt

Die Herner Gesundheitskonferenz hat bereits Tradition. Die 28-jährige Erfolgsgeschichte soll nun fortgeführt werden – aber etwas modifiziert. Am Montag, 10. Juli 2017, trafen sich die Mitglieder der neu konzipierten Kommunalen Präventions- und Gesundheitskonferenz (KPGK) in den Flottmann-Hallen.

Neu ist nicht nur, dass das Thema „Prävention“ nun auch ein wichtiger Bestandteil der Konferenz ist: Es wird neben dem neuen Namen auch eine neue Geschäftsordnung geben. Getagt wird öfter als zuvor: zwei Mal im Jahr. Dafür sind die Veranstaltungen nicht mehr öffentlich, eingeladen wird ein fester Personenkreis aus gewählten Vertreterinnen und Vertretern sowie Fachkräften. Für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird es weitere Beteiligungsformate geben.

Im Rahmen der KPGK arbeiten gesundheits- und präventionsrelevante Akteure zusammen, um gemeinsam die Lebensqualität aller Herner Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. „Die Mischung von Fachleuten, die hier zusammenkommen, ist beeindruckend“, sagte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda bei der Eröffnung der ersten Sitzung der Kommunalen Gesundheits- und Präventionskonferenz: „Wir setzen heute den Startschuss für ein neues Format.“ In einem kurzen Rückblick zeigte Johannes Chudziak, Dezernent für Soziales, Gesundheit, Öffentliche Ordnung und Sport, die bisherigen Erfolge der Herner Gesundheitskonferenz auf.

Dennis Neumann von der städtischen Stabsstelle „Zukunft der Gesellschaft“ führte in das Thema Prävention ein und fasste die Aufgabe der KPGK zusammen: „Es geht darum, die Grundlagen zulegen, damit Menschen auch in Zukunft gut in Herne leben können.“

Auch Lisa Binse vom städtischen Fachbereich Gesundheit, Geschäftsstelle der Kommunalen Präventions- und Gesundheitskonferenz, freute sich über den Neustart der Konferenz und besprach mit den etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die neue Geschäftsordnung. „Diese Konferenz wird auch in Zukunft Handlungsempfehlungen vorbereiten, Versorgungsdefizite benennen und Ziele formulieren“, so Binse, die die Veranstaltung organisiert.

Binse ist sehr froh über das große Interesse an der Präventions- und Gesundheitskonferenz. „Die Zusammenarbeit war sehr konstruktiv und wir konnten die ersten Themenbereiche identifizieren“, so Binse. Arbeitslosigkeit und Gesundheit ist beispielsweise ein Thema, dass zeitnah behandelt werden soll. Die kommende Sitzung wird im Dezember 2017 oder Januar 2018 stattfinden.

Fragen zur KPGK beantwortet Lisa Binse, Geschäftsstelle Kommunale Präventions- und Gesundheitskonferenz, Fachbereich Gesundheit, Telefon 0 23 23 / 16 – 45 74, E-Mail: lisa.binse@herne.de .