Meldung vom 27. April 2017

Einladung zur Gründung einer Selbsthilfegruppe für junge neurologisch erkrankte Menschen

Ab sofort wird eine neue Selbsthilfegruppe Menschen im Alter von 18 bis 55 Jahren unterstützen, die durch eine neurologische Erkrankung betroffen und beeinträchtigt sind.

Schlaganfall, Multiple Sklerose, ALS, ein Schädel-Hirn-Trauma oder ähnliche Erkrankungen können Menschen jeden Alters treffen. Jährlich erkranken zahlreiche junge Erwachsene, vielfache Hilfen jedoch gibt es vor allem für die Älteren. Wer aber beantwortet jungen neurologisch Erkrankten ihre drängenden Fragen zu Beruf und Karriere, Ehe und Familie, zu ihrer weiteren aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben?

Genau dazu und zu vielen weiteren Themen trifft sich nun eine neue Gruppe der Jungen Selbsthilfe erstmalig am Montag, 8. Mai 2017, um 17 Uhr im Bürger-Selbsthilfe-Zentrum (BüZ), Rathausstraße 6. Weitere Termine sollen dann festgelegt werden.

Ziel dieses regelmäßigen Erfahrungs- und Ideenaustausches soll es sein, sich neue Lebensperspektiven zu schaffen und seine Chancen und Möglichkeiten in Beruf und Alltag nicht aus den Augen zu verlieren. Die Gruppe freut sich auch über professionelle Unterstützung durch Fachreferenten und begrüßt zu ihrem ersten Treffen Dr. med. Sylke Düllberg-Boden, Fachärztin für Neurologie am EvK Herne.

Weitere Fragen zur neuen SHG für junge neurologisch erkrankte Menschen beantwortet Dirk Stahl, Städtische Kontaktstelle Bürger-Selbsthilfe-Zentrum Herne, Telefon: 0 23 23 / 16 - 34 62, E-Mail: dirk.stahl@herne.de oder buerger-selbsthilfe-zentrum@herne.de .

Das Bürger-Selbsthilfe-Zentrum Herne (BüZ) hält Kontakt zu mehr als 100 Selbsthilfegruppen. Für ihre Treffen stehen den Mitgliedern die Räumlichkeiten des BüZ zur freien Verfügung. Gern begleitet und berät das BüZ-Team die Herner Selbsthilfe in ihrer engagierten ehrenamtlichen Arbeit. Selbstverständlich gibt das BüZ aber auch allen Neugründern die notwendige Starthilfe. So erhalten Interessierte beispielsweise Informationen darüber, welche Förderung sie für die Arbeit ihrer Selbsthilfegruppen beantragen können.