Meldung vom 03. April 2017

Zwei neue Ansiedlungen für Herne

„Ein guter Tag für Herne“. Mit diesen Worten fasste Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda Donnerstag, 30. März 2017, die Nachrichten zu zwei bedeutenden Ansiedlungen in Herne zusammen.

Auf dem Gelände im so genannten Gleisdreieck an der Rottstraße werden der Entsorgungsdienstleister Remondis und dessen Tochterunternehmen Rhenus Logistic gut 19 Millionen Euro investieren. Dies hat der OB gemeinsam mit Klaus Erlenbach aus der Remondis-Geschäftsführung im Herner Rathaus verkündet. Seit den 1980er Jahren waren an dem Standort verschiedene Unternehmen der Abfallwirtschaft ansässig. Nun entsteht dort eine hochmoderne Anlage zum Recycling von PET-Flaschen samt Verwaltung. Gegenwärtig ist die Einrichtung in Gelsenkirchen ansässig. „Die alten Gebäude werden entfernt und das Gelände neu bebaut“, so Erlenbach. Insgesamt werden dort 100 Arbeitsplätze vorhanden sein, davon über 60 neue. „Mit Remondis gewinnen wir dort einen weiteren Standort der grünen Infrastruktur“, betont Dr. Dudda den ökologischen Aspekt des Recyclings. Aus den alten Kunststoffflaschen können neue entstehen, aber auch Materialien für die Textilindustrie. Ziel von Remondis ist es, die neue Einrichtung in der zweiten Jahreshälfte 2018 in Betrieb zu nehmen. Die Stadt Herne wird das Vorhaben weiter konstruktiv begleiten.

Als zweite gute Nachricht ordnete der OB die Information ein, dass der Tiefkühl-Logistiker Nordfrost, nun sein bereits angekündigtes Vorhaben einer Ansiedlung auf dem ehemaligen Zechengelände Unser Fritz 1/4 realisieren wird. Gut 80 Millionen Euro werden im Nordwesten der Stadt in ein Logistikzentrum investiert. „Bei einem Investitionsvolumen dieser Größe gehen wir davon aus, dass dort neue Arbeitsplätze im deutlich dreistelligen Bereich entstehen werden“, freut sich das Stadtoberhaupt über weitere positive Signale für den Arbeitsmarkt und für Herne.