Angebote für junge Herner bis 2020 gesichert - Stadtrat verabschiedet dritten Kinder- und Jugendförderplan

Kinder und Jugendliche in Herne können auch künftig ein großes, oft sogar kostenloses Angebot nutzen. Basis dafür ist der inzwischen dritte Kinder- und Jugendförderplan, den der Rat der Stadt Herne im März 2015 verabschiedet hat. Er sichert die Angebote in Herne für Jahre 2015 bis 2020. Die zahlreichen freien Träger sowie die städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen bekommen damit die größtmögliche Planungssicherheit. Zudem dient der Plan als Instrument für die qualitative Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes der Kinder- und Jugendarbeit. Mit eingebunden bei seiner Erstellung waren die freien Träger. Dies hat sich nicht nur bewährt, sondern ist zudem eine Vorgabe des Gesetzgebers.

Finanziert werden die Angebote vor allem von der Stadt, nur ein kleiner Zuschuss kommt vom Land. Das Geld erhalten Einrichtungen der Stadt und der freien Träger (wie die evangelische und katholische Kirche, SJD / Die Falken und die Sportjugend). Neu hinzugekommen sind drei weitere freie Träger der Kinder- und Jugendarbeit - namentlich die Jugendfeuerwehr, die Johanniter-Jugend- und die Arbeiter-Samariter-Jugend.

Der dritte Kinder- und Jugendförderplan sieht vor, dass die finanziellen Mittel für die freien Träger im Durchschnitt für die Laufzeit des Plans um 2,5 Prozent erhöht werden. Die Arbeit der freien Träger erhält damit ein solides finanzielles Fundament bis zum Jahr 2020. Damit wird ein zentrales Anliegen des Plans erreicht.

Beispielhafte inhaltliche Akzente des dritten Kinder- und Jugendförderplans sind:

  • die Inklusion
  • das Bildungsverständnis der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und die Kooperation mit Schulen
  • die Interkulturelle Öffnung der Kinder- und Jugendarbeit


Zum Herunterladen als PDF-Datei

3. Herner Kinder- und Jugendförderplan 2015 - 2020
2. Herner Kinder- und Jugendförderplan 2010 - 2014
1. Herner Kinder- und Jugendförderplan 2007 - 2009